KÖLNER TREFF ... am 27. November 2020

Götz Alsmann

Er hat 20 Jahre und 700 Folgen „Zimmer frei“ moderiert und war sich dort bis zum Ende des Formats für keine Albernheit zu schade. Berufsmüde ist der Moderator und Musiker Götz Alsmann noch lange nicht: Nachdem er sich in seinen letzten Alben und Tourneeprogrammen vorwiegend mit den Schlagerwelten der Franzosen, der Italiener und des Broadways auseinandersetzte, hat er sich nun dem Thema Liebe gewidmet und dafür die letzten hundert Jahre deutschsprachiger Musikgeschichte durchforstet. Auch im Kölner Treff wird uns der Künstler eine Kostprobe daraus präsentieren.

Monika Gruber

Sie gehört mit zu den witzigsten und schlagfertigsten Frauen Deutschlands, dabei wäre ihr Talent beinah unentdeckt geblieben. Aufgewachsen als echtes Landei auf einem Bauernhof in einem kleinen Dorf namens Tittenkofen und bis heute tief verwurzelt in ihrer oberbayerischen Heimat, erfüllte sich die Spätzünderin erst mit 27 ihren großen Kindheitstraum, schmiss ihren seriösen Job hin und ging auf eine Schauspielschule, wo ihr komödiantisches Talent beim Vorsprechen auffiel. Heute sind ihre Programme in der Regel ausverkauft und auch im TV ist die Kabarettistin ein gern gesehener Gast. Jetzt hat sie sich auf die Suche nach dem gesunden Menschenverstand begeben. Ob sie fündig geworden ist? Mehr dazu im Kölner Treff.

Olaf Schubert

Sein Berufsweg führte vom Fußpfleger über Kameramann hin bis zum Essensausträger, bis es ihn schlussendlich als Mann für das Komische auf die Bühne verschlug. Olaf Schuberts Markenzeichen sind der ärmellose Rauten-Pullunder und ein uneitler Kopfputz, unter dem sich ein heller Kopf mit skurrilem Wortwitz befindet. Der Bühne blieb er in Corona-Zeiten fern, stattdessen hat er sich aufs Schreiben verlagert. Er erschuf eine typische Olaf-Schubert-Figur, die sich dank einer mysteriösen Smartphone-App namens "Weltenmeister" aus einer Lebenskrise herausholt. Er verspricht: „Ist garantiert frei von Corona, US-Wahl und enthält maximal Spuren von Restalkohol.“

Julia Komp

Mit erst 27 Jahren avancierte sie 2016 zu Deutschlands jüngster Sterneköchin. Ganz aktuell ist Julia Komp nun auch noch zur Köchin des Jahres ausgezeichnet worden. Ihre Liebe zur Kochkunst entdeckte die Rheinländerin bereits als Kind. Bei gemeinsamen Tunesien-Urlauben mit der Oma war sie stets neugierig auf neue Geschmäcker und Aromen. Das Ziel, einen Michelin-Stern zu erkochen, hatte die heute 31-Jährige bereits am allerersten Tag ihrer Ausbildung. Doch damit nicht genug: Die „flexible Optimistin“, wie sich Julia Komp selbst bezeichnet, möchte drei Michelin-Sterne. Und wäre damit in Deutschland die erste Frau unter den Drei-Sterne-Köchen.

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