KÖLNER TREFF am 29. März 2019

Bernd Stelter

Seit 30 Jahren steht er auf der Bühne. Doch in dieser Karnevalssession brachte ihn eine erboste Zuschauerin bei einer TV-Aufzeichnung an seine Grenze und aus der Fassung, weil sie seine Witze über Doppelnamen nicht ertrug. Sie pfiff minutenlang und stürmte dann sogar die Bühne. Stelter war irritiert: Wir machen hier ganz einfach Karneval und was ich mache, sind Witze." Die wird er auch in Zukunft machen, zum Beispiel auf seiner neuen Tour. Und obwohl sie „Hurra, ab Montag ist wieder Wochenende!“ heißt, finden die Aufführungen auch montags statt.

Annett Louisan

Deutschlands beliebteste Pop-Elfe meldet sich zurück aus der Babypause. Bereits im August 2017 ist die Wahlhamburgerin Mutter geworden. Noch während der Schwangerschaft stand die zierliche Künstlerin auf der Bühne, nach der Geburt ihrer kleinen Tochter gönnte sie sich jedoch eine längere Auszeit. Nun meldet sich Annett Louisan zurück und begeistert mit neuen Songs ihre Zuhörer. Ihr leicht frivoles Lolita-Image hat die gereifte Sängerin inzwischen hinter sich gelassen. Ihre poetischen Songtexte, voller subtilem Wortwitz beweisen, dass aus der kleinen Chansonnière mittlerweile eine ganz Große geworden ist.

Nelson Müller

Nelson Müller hat es auch dieses Jahr wieder geschafft, den begehrten Michelin-Stern zu halten – und das im siebten Jahr in Folge. Abseits der Spitzengastronomie haben es ihm bodenständige Gerichte besonders angetan, an Mutters Eintöpfe kommt für ihn nichts heran. Der Sohn ghanaischer Eltern und schwäbischer Adoptiveltern kam mit vier Jahren nach Deutschland, gekocht wurde für Nelson und seine Schwestern täglich frisch. Was für ihn Heimat im Zusammenhang mit Essen bedeutet, warum er seine Wahlheimat das Ruhrgebiet so liebt und über seine zweite Leidenschaft Musik spricht Nelson Müller im „Kölner Treff“.

Jeanette Hain

Egal ob Krimis oder Kostümfilme, Dramen oder Komödien: Die Münchner Schauspielerin Jeanette Hain ist eine Frau für alle Tonlagen. Im Kino und im Fernsehen sieht man sie in den unterschiedlichsten Rollen, nun hat sie sich als Protagonistin eines Hörbuchs einen besonderen Traum erfüllt. In der Produktion „Die juten Sitten“ schlüpft sie in die Figur einer Schauspielerin, die ihre Kindheit in einem Berliner Bordell verbracht hat und dort mit allerhand „dreckigen Wahrheiten“ konfrontiert wurde. Im „Kölner Treff“ erzählt Jeanette Hain, was sie an dem - nicht jugendfreien - Stoff faszinierte.

Esther Bejarano

Das Akkordeon hat Esther Bejarano im KZ Auschwitz das Leben gerettet. Heute macht die 94-Jährige wieder Musik – gegen Neonazis und das Vergessen. Diesmal aber als Rapperin. Seit 10 Jahren ist die gebürtige Hamburgerin mit der Rap-Gruppe Microphone Mafia unterwegs - Esther Bejarano folgt entschlossen einem Auftrag, den sie aufgrund ihrer Biographie empfindet: Sie ist eine der letzten lebenden Zeitzeugen von Auschwitz. Wenn sie nicht auf der Bühne steht, besucht sie Schulen und beantwortet Fragen zum dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte. Und sie warnt eindringlich davor der politischen Rechten nichts entgegen zu setzen. Wir freuen uns sehr, dass sie mit ihrer Band am Freitag bei uns zu Gast sein wird.

René Wadas

Es bleibt länger hell, die Sonne wird kräftiger und das Wetter wärmer – kurzum, es ist Frühling und damit erwacht in vielen von uns auch der Drang selbst anzupacken. Da passt keiner besser in den „Kölner Treff“ als René Wadas, Gärtnermeister und einer der wenigen Pflanzenärzte der Republik. Er legt fachkundig die Viel- und Eigenarten der Pflanzenwelt dar und macht auch Lesern ohne grünen Daumen verständlich, wie Schädlinge aller Art vermieden und geheilt werden können. Und das ohne Chemie und ausschließlich auf natürliche Weise!

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